Design

Du möchtest dir etwas mit 'Queer all Year' gestalten oder bedrucken?

Zu Textildruck findest du ganz unten noch weitere wichtige Infos und Downloads.

Hier kannst du dir Grafiken gestalten und in verschiedenen Formaten herunter laden. Wähle dazu als erstes Format und Verwendungszweck aus, denn abhängig von dieser Auswahl werden verschiedene Einstellungsmöglichkeiten erscheinen.








Das Drucken von halbtransparenten Schatten auf Textilien ist ziemlich komplex, und gelingt nicht immer. Nur auf weißen Shirts gibt es sowas wie eine "Erfolgsgarantie". Wir raten daher, die Abschnitte weiter unten aufmerksam zu lesen, und falls dir das alles zu kompliziert ist, eher auf den Schatten zu verzichten.

Das Dithering ist nicht in der Vorschau sichtbar, sondern erst nach dem Download. Die Bedeutung der einzelnen Verfahren wie z.B. "h4x4a" ist hier erklärt.


Die herunter geladene Grafik steht, wie auch der Rest der Seite, unter der CC0 1.0 Universal-Lizenz License: CC0-1.0. Du kannst damit also machen, was du möchtest.

Vorschau

Hinweise zum Textildruck

Wir bieten keinen eigenen T-Shirt-Shop an. Wenn du also ein Shirt (oder andere Kleidungsstücke oder Textilien) mit unserem Logo haben möchtest, musst du dich selbst um die Produktion kümmern. Im Folgenden möchten wir dir möglichst viele Hilfestellungen dazu geben.

Beim Drucken auf Textilien gibt es verschiedene Methoden, die ihre Vor- und Nachteile haben.

Egal, ob du den Druck selbst ausführst, oder ein Unternehmen damit beauftragst: ein paar Grundkenntnisse über die Druckverfahren brauchst du, um das richtige Motiv und Verfahren zu wählen.

Digitaldruck

Beim Digitaldruck wird mit Druckdüsen direkt auf den Stoff gedruckt - so ähnlich wie ein Tintenstrahldrucker auf Papier druckt. Damit auch auf dunklen bzw. bunten Stoffen die Farben des Motivs perfekt aussehen, wird gewöhnlich zuerst eine weiße Schicht gedruckt, und die Farben dann darauf. Die Farben werden während des Drucks aus Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz gemischt, so dass letztlich alle Farben und Verläufe mischbar sind.

Dieses Verfahren kann fast jedes Motiv in guter Qualität wiedergeben, und ist auch bei Einzelstücken rentabel. Dafür haben meist nur große Unternehmen die nötige Technik.

Die Motive aus diesem Konfigurator sind quasi für Digitaldruck optimiert. Das einzige Problem sind weiche Schatten - diese lassen sich zwar theoretisch mit Digitaldruck auch perfekt drucken, aber in der Praxis haben manche Hersteller damit Probleme und brauchen besondere Vorkehrungen, damit es funktioniert.

Für den Anbieter Spreadshirt liegen uns folgende Erfahrungswerte bzgl. Dithering / Rastern vor:

  • Gar Kein Schatten: Wird auf jeden Fall so aussehen wie in der Vorschau. Helle Buchstaben auf hellen Shirts sind aber evtl. schlecht lesbar, weil der Kontrast zu klein ist.
  • Schatten an, Dithering aus (Transparenzverlauf im Schatten): Laut der Herstellerangaben von Spreadshirt sollte der Schatten einen unschönen weißen Rand haben - bei unserem Probeshirt war aber einfach gar kein Schatten und somit auch kein weißer Rand vorhanden.
  • Schatten an, Dithering an: Der Schatten wird gerastert, und sollte laut Spreadshirt auf jeder beliebigen Stofffarbe gut aussehen. Ein Testshirt auf dunkel-lila mit drei verschiedenen Rastergrößen hat uns gezeigt: keine der Varianten ist perfekt. Bei allen sind ein paar weiße "Pixel" im Schatten sichtbar, obwohl dieser nur aus halbtransparentem Schwarz bestehen sollte. (Detailfotos des Test-Shirts auf Twitter)
Daraus leiten wir folgende Empfehlungen für Bestellungen bei Spreadshirt ab:
  • Schwarzes Shirt: In jedem Fall ganz ohne Schatten drucken.
  • Dunkles Shirt: Starke Empfehlungen, ohne Schatten zu drucken. Wenn doch, dann am ehesten mit Dithering "h6x6o".
  • Relativ helles Shirt: Ob Schatten oder nicht, ist Geschmackssache. Auf jeden Fall mit Dithering / Raster.
  • Weißes oder hellgraues Shirt: Wenn weiße Buchstaben vorkommen, auf jeden Fall mit Schatten. Ansonsten Geschmackssache. Auf jeden Fall mit Dithering / Raster. Auf weißen Shirts müsste jede Variante ganz ok aussehen.

Bei anderen Herstellern kann das Ergebnis besser oder schlechter ausfallen, und andere Einstellungen benötigen.

Flex- und Flockfolie

Diese Folien werden mit einem computergesteuerten Schneidplotter ausgeschnitten und dann mit einer Presse auf den Stoff aufgebracht.

Das Verfahren ist perfekt für einfarbige Motive, bzw. Motive mit wenigen Farben, die jeweils rein vorkommen. Unser Logo mit seinen Farbverläufen und ggf. Schatten lässt sich damit prinzipiell nicht abbilden.

Du kannst aber diese einfarbige Variante als SVG herunterladen und es damit versuchen. Sie ist absichtlich noch nicht 100% fertig aufbereitet, um direkt geplottet zu werden - denn jenachdem welche Buchstaben die gleiche Farbe erhalten sollen, braucht es mehr oder weniger Schnittlinien zwischen Buchstaben, etc. In jedem Fall muss also jemand mit Ahnung vom Plott-Verfahren die Grafik nachbearbeiten.

Siebdruck

Nachdem unsere Erfahrungen mit kommerziellen Anbietern für T-Shirts nicht ganz überzeugend waren, haben wir selbst ein paar Versuche mit Siebdruck gemacht. Für die meisten von uns war es der erste Kontakt mit diesem Handwerk, aber wir waren dennoch sehr schnell erfolgreich.

Für das Siebdruck-Verfahren werden zunächst Drucksiebe belichtet und entwickelt, durch die später die Farbe gepresst wird. Das lohnt sich für kommerzielle Anbieter erst bei einer größeren Anzahl gleichartiger Shirts (ca. 20 Stück) so richtig. Wenn du privat siebdruckst, und viel Zeit hast, kann das durchaus auch schon bei einem Einzelstück ok sein.

Zunächst haben wir die Variante ohne Raster und Verlauf getestet, die ursprünglich für den Schneidplotter entwickelt wurde. Das ging ohne Probleme.

Eine Version mit groberer Rasterung funktionierte auch erstaunlich gut.

Letztlich haben wir mehrere verschiedene Farben gleichzeitig auf das Sieb aufgebracht und in einem Durchgang verstrichen, um Motive mit Farbstreifen bzw. Farbverlauf zu erzeugen. Das war etwas anspruchsvoller, aber offenbar auch für uns Anfängerinnen zu schaffen.

Siebdruck kannst du nicht nur von großen Firmen ausführen lassen - auch viele linke Gruppen, Jugendzentren, Do-it-Yourself-Werkstätten und Kollektive haben Ausrüstung für den Siebdruck. Für den Fall, dass du selbst Siebdruck ausprobieren möchtest, kannst du hier unsere Druckvorlage herunterladen.

Und noch einige Bildeindrücke vom Druckvorgang:

Transferfolie

Es gibt Transferfolie, die du zuhause mit einem Tintenstrahl- oder Laserdrucker bedrucken kannst, um sie dann mit einem Bügeleisen auf den Stoff aufzubringen. Die Qualität ist nicht so gut wie bei den anderen Verfahren, und du kannst damit keinen Transparenzverlauf umsetzen (auch nicht mit Raster), wie er für den Schatten nötig wäre.

Wenn du die Schrift nicht von Hand ausschneidest, hast du außerdem ein weißes Rechteck um das Logo herum. Das fällt auf einem weißen T-Shirt weniger auf, ist aber trotzdem sichtbar.